Martin + Rüdiger Dinauer
Karosserie-Manufaktur   Lackierung   Beschriftung

Galerie Käfer Cabriolet 1302 LS von 1972


Da war die Welt auf den ersten Blick noch fast in Ordnung. Jetzt war erst mal „Strippen“ angesagt. Lampen raus, Leisten demontieren...


Hier sieht man das bisher übrig gebliebene „Gerippe“. Die Streben dienen zur Verstärkung, damit sich der Rest nicht verzieht und die Neuteile passgenau eingesetzt werden können.


.Hier sieht man die originale Bodenplatte vom Auto getrennt. Auch nicht mehr schön. Wir haben uns dazu entschieden, auch dafür Neuteile einzusetzen. Hier im Bild die spätere Fahrzeugunterseite.





Es gibt zwar noch einiges an Ersatzteilen zu kaufen. Aber nunmal nicht alles. Dann muß man eben selber ran und mit Schablonen arbeiten um die neuen Teile passgenau anzufertigen.


Hier im Kofferraum sieht man ein klitzekleines ca. 10 mm großes Loch. Nachdem wir es entdeckten, haben wir es mit dem Sandstrahler bearbeitet und „rausgezwackt“.


Das oben beschriebene gekantete Blech wird mit der Punktschweißzange an seiner vorbestimmten Position festgemacht.


Wenn wir hier reinschauen, sehen wir, daß wir schon soviel wie möglich im Originalzustand belassen wollen. Bei diesem Cabrio ist es leider nicht viel, was wir an Substanz erhalten können.

Die Kotflügel auch noch ab und erst mal zur Waschhalle um mit der „Dreckfräse“ alles was lose war runter zu kriegen. Inclusive Unterbodenschutz und Rostplatten.


Im übertragen Sinn kann man vielleicht sagen, dass es wie ein gebrochenenes Bein ist. Der „Bruch“ wird zuerst mit einigen Streben gestützt und wenn alles „verheilt“ ist, kommt alles wieder raus!



Stück für Stück werden die alten Schweißverbindungen freigelegt und gelöst. Die erste Hälfte ist schon angepasst, aber noch nicht verschweißt. Hier im Bild die Oberseite (Fahrzeuginnenraum).


Die Bleche, die es nicht zu kaufen gibt, werden dann von uns selbst auf der eigenen Kantbank hergestellt und mit den entsprechenden Aussparungen und Öffnungen versehen.


Anschliessend haben wir ein klitzekleines ca. 3o x 30 mm großes Blech geschnitten und es dann wieder „reingezwackt“.


Wieder sind einige Tage vergangen und die neue Reserveradmulde und die beiden neuen inneren Dome sind drin. Außerdem auch die äußeren Kotflügel. Alles natürlich erst nachdem wir alle erst mit Schrauben fixiert haben. Dann wieder ab und wieder dran, neu Ausrichten und wieder ab und wieder dran und ...


Zur Kontrolle wurden ein weiteres mal die Türen eingebaut.



Danke, dass Ihr Interessiert seid und hier reinschaut!

Wir bleiben dran...     mehr davon?